Fakeshops erkennen Sie selten an einem einzelnen Merkmal. Auch eine professionell gestaltete Website kann betrügerisch sein. Prüfen Sie deshalb mehrere Punkte, bevor Sie bestellen oder Geld überweisen.
Fünf Prüfungen für einen sicheren Einkauf
- Adresse prüfen: Passt die Internetadresse zum Händler? Ungewöhnliche Schreibweisen oder unpassende Zusätze können verdächtig sein.
- Zahlung ansehen: Werden zunächst mehrere Zahlarten beworben, ist am Ende aber nur Vorkasse per Überweisung möglich, sollten Sie besonders vorsichtig sein.
- Gütesiegel kontrollieren: Ein Logo allein beweist nichts. Prüfen Sie beim Siegelanbieter, ob der Shop tatsächlich zertifiziert ist.
- Bewertungen vergleichen: Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bewertungen im Shop. Suchen Sie nach unabhängigen Erfahrungen.
- Anbieter überprüfen: Ein fehlendes Impressum ist ein Warnsignal. Auch vorhandene Angaben können jedoch missbraucht sein.
Was bei einem Verdacht hilft
Der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen bietet eine zusätzliche Prüfung der Shop-Adresse. Ein sehr niedriger Preis allein beweist keinen Betrug, sollte aber Anlass für weitere Kontrollen sein.
Haben Sie bereits bezahlt, kontaktieren Sie schnell Ihre Bank oder den Zahlungsdienst. Eine Rückholung ist nicht garantiert. Sichern Sie Bestellbestätigung, Nachrichten und Bildschirmfotos; bei Betrugsverdacht kommt eine Anzeige in Betracht.
Quelle und weiterführende Informationen: Verbraucherzentrale